Jagdliches Brauchtum

Jagdhornblasen zum Sächsischen Erntedankfest

Anlässlich des Sächsischen Erntedankfestes in Coswig haben drei Jagdhornbläser- gruppen am Stand des KJV Meißen e.V. und auf zwei Freilichtbühnen mit kleinen Programmen zahlreiche Besucher erfreut. Am Samstag, 11.00 Uhr eröffnete die Bockwener Jagdhornbläsergruppe, Erwachsene und vier Kinder, die Aktivitäten am Zelt des KJV Meißen e.V. Auch der sächsische Landwirtschaftsminister, Herr Thomas Schmidt, wurde mit einem zünftigen Jagdkanon herzlich begrüßt. Die Greifvogelschau wurde von den Laußnitzer Jagdhornbläser musikalisch mit ver- schiedenen Jagdsignalen begleitet.

Um 17.00 Uhr hatten die Gellertberger Parforcehornbläser ihren Auftritt im Festzelt auf der Bühne Coswig. Das Programm der Bläser und die Moderation fand großen Anklang bei zahlreichen Zuhörern.

Zum großen Festumzug am Sonntag nahmen auf dem schmucken Kremserwagen die Laußnitzer und die Bockwener Jagdhornbläser Platz. Im Wechsel bliesen die Gruppen Jagdsignale und Märsche und erfreuten damit die zahlreichen Gäste bei- derseits der Straßen.

Um 13.00 Uhr wurde auf der Bühne Sörnewitz zu einem weiteren Programmteil des Erntedankfestes durch die Gellertberger Parforcehornbläser zum Sammeln geblasen und ein 15minutiger Auftritt mit Informationen zur Jagd hatten wieder interessierte Zuhörer. Gleich im Anschluss auf gleicher Bühne konnten die Bockwener Jagdhorn- bläser vor allem mit bekannten Jägerliedern die vielen Gäste erfreuen.

Am Stand des KJV Meißen e.V. konnte man ab Mittag den Klängen der Laußnitzer Bläser lauschen, bevor ab 14.00 Uhr die gleiche Gruppe zur Hundevorführung das Signal „Sammeln“ erklingen ließ. Mit dem „Hunderuf“ und weiteren Signalen wurde die Veranstaltung umrahmt.

An den beiden Tagen  haben alle drei Bläsergruppen mit ihren Auftritten einen we-sentlichen Beitrag für die Akzeptanz der Jagd bei der Bevölkerung geleistet und ihren Teil für eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit  unseres Verbandes beigetragen. Dafür gebührt ihnen ein großer Weidmannsdank.

H.Bieber                                                                                                            

Jagdliches Brauchtum

 

Landesbläsertreffen am 28. Juni 2014 in Schleinitz

Landesbläsertreffen am 28. Juni 2014 in Schleinitz

 

Jagdhornblasen, Brauchtum und viele Hunde in Schleinitz

Am Sonnabend, dem 28. Juni 2014 fand der 12. Landeswettbewerb der sächsischen

Jagdhornbläser am Schloss Schleinitz statt. 17 Bläsergruppen aus ganz Sachsen

und einer Gastgruppe aus Sachsen-Anhalt erfreuten zahlreiche Zuhörer und Gäste

bei schönstem Sommerwetter und dem historischem Ambiente des Schlosses

Schleinitz.

Aus dem Altkreis Meißen waren die mehrmaligen Sachsenmeister, die Bläsergruppe

Herbert Dießner aus Bockwen, wieder mit dabei und konnten auch diesmal ihren

Titel erfolgreich verteidigen. Die gleichnamige Kinder- und Jugendgruppe erreichte

einen hervorragenden zweiten Platz. Auch die Parforcehornbläser Moritzburg erbrachten

mit ihren geblasenen Stücken eine gute Leistung und kamen auf den 2.Platz in ihrer

Wertungsklasse. Herzlichen Glückwunsch den Siegern und Plazierten.

Der Vorstand des Kreisjagdverbandes hat diese Veranstaltung als einen Beitrag zur

Öffentlichkeitsarbeit unserer Jägerschaft genutzt und zu den verschiedenen Themen

der Jagd eine Jagdausstellung mit Infoständen in der Veranstaltungsscheune organisiert.

Zahlreiche Tierpräparate, Infotafeln, Flyer sowie Gehörne, Abwurfstangen und

Decken bereicherten die Ausstellung. Wichtig für uns war der Stand für Kinder, wo

gemalt und gebastelt werden konnte und viel Wissenswertes über Wildtiere von der

Familie Hoffmann vermittelt wurde.

Eine große Bereicherung für uns war der mit viel Liebe hergerichtete Stand "Deutscher

Teckelclub 1888 e.V.", Gruppe Dresden innerhalb der Jagdausstellung und bei der

Hundevorführung. Weidmannsdank!

Während im Organisationsbüro die Punkte vom Wettbewerb zusammengezählt wurden,

konnten die Gäste des Nachmittags eine gelungene Hundevorführung verfolgen.

Über 30 Jagdhunde wurden nach einzelnen Rassen, Einsatzgebiete und Verwendung

vom Obmann der Schweißhundegruppe des Kreisjagdverbandes,

Jagdfreund Daniel Habich, verständlich und fachlich gut vorgestellt. Zwei Hunde verschiedener

Rassen bewiesen ihr Können beim "Bringen der Ente aus tiefem Wasser".

Auch der auf der künstlichen Schweißfährte angesetzte Tiroler Brackenrüde bewies, dass er

Meister seines Faches ist.

Die anschließende Siegerehrung und das Abschlusskonzert wurden in ganz lockerer

Manier durchgeführt und die Zuhörer hatten dabei sichtlich viel Spaß und Freude.

Bei der Organisation dieser Veranstaltung sahen wir uns als Kreisjagdverband als

verlängerter Arm des Landesjagdverbandes, um vor Ort viele Dinge schnell und flexibel

klären zu können. Für die gute Zusammenarbeit, vor allem mit den Mitarbeitern

des Bauhofes Leuben-Schleinitz und den Mitgliedern des Fördervereins Schloss Schleinitz,

welche uns aktiv unterstützten, möchte ich mit stellvertretend für den KJV Meißen recht

herzlich bedanken.

Die Veranstaltung in Schleinitz hat gezeigt, dass alle Altersgruppen der Bevölkerung

mit Jagdmusik, Brauchtum und einer Hundevorführung noch begeistert werden können.

Hoffen wir, dass wieder mehr Eltern und Kinder zur Natur finden und sich Mädchen

und Jungen für die Faszination Jagdmusik und für das Jagdwesen im Allgemeinen

interessieren und für sich ganz neue Wege der Freizeitgestaltung entdecken.

 

Weidmannsdank

Horst Bieber

Obmann jagdl. Brauchtum im KJV Meißen

Sachsens Bläser sind spitze!

Sachsens Bläser sind spitze, herzlichen Glückwunsch!

 Alle zwei Jahre finden Bundeswettbewerbe im Jagdhornblasen statt. Organisiert von der Reiterlichen Gilde, dem Dachverband der reiterlichen Jagdhornbläser.

 Der diesjährige Veranstaltungsort war das Niedersächsische Landgestüt Celle vom 17. bis 19. Mai 2012. Die alten ehrwürdigen Gebäude, gepflegtes Äußeres und sehr nette freundliche Gastgeber sorgten für ein tolles Ambiente.

 Die Wettbewerbe in Fürst-Pless-Horn in B, Parforcehorn in B und das Es-Parforce, welches seinerzeit zu den französischen Parforcejagden zu Pferde geführt wurde, haben im Verband der reiterlichen Jagdhornbläser eine lange Tradition. Es war immerhin der 21. Bundeswettbewerb.

 Während die Moritzburger Parforcehornbläser bereits zum dritten Mal teilnahmen, war es für die Bockwener Jagdhornbläsergruppe “Herbert Dießner” die allererste Teilnahme.

 Und was für eine! Lesen sie bitte ganz langsam!

 Die Gruppe gewann die Deutsche Meisterschaft mit ihren Fürst-Pless-Hörnern in B.

Mit ihrer Leiterin Hella Stieler haben sich die vier jungen Frauen und zwei jugend-liche Männer gegen ganz starke Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet souverän behauptet und eine tolle Darbietung ihrer Stücke gegeben.

 Wenn man bedenkt, dass andere Gruppen über Jahre an den Wettbewerben teil- nahmen und mit Gruppenstärken von 12, 15 oder mehr Bläsern antraten, kann man die Leistung und den Erfolg dieser Gruppe nicht hochgenug schätzen.

 Natürlich waren die Sieger außer Rand und Band und die Freude über den ersten Platz riesengroß und das zu Recht. Der Sekt floss!

 Die Moritzburger Bläser konnten sich genauso mit den Bockwener Bläsern freuen wie die Tauchaer Parforcehornbläser über den großen Erfolg.

 Nur eine kurze Bemerkung zu den Tauchaer Bläsern: Bekannt im Kreis Meißen durch die Auftritte zu den Hubertusmessen im Meißner Dom, gewannen die Tauchaer 2008 und 2010 die Deutsche Meisterschaft in der Rubrik Es-Parcforce-Horn.  In diesem Jahr belegten sie einen hervorragenden zweiten Platz bei immer stärker werdender Konkurrenz und sie feierten mit.

 Zurück zu unseren Siegern. Als zur Siegerehrung die Gruppe in vollem Namenszug aufgerufen wurde, gab es schon ein paar ungläubige Gesichter. Musikalisch über- zeugend konnte jedoch niemand so recht Bockwen geographisch einordnen. Man bemühte sich mit der Stadt Meißen und dann Dresden. Den kleinen Ort Bockwen im Kreis Meißen kennt man dank ihrer Bläsergruppe jetzt deutschlandweit.

 Der Erfolg hat viele Väter. Ganz oben an steht das unglaubliche Arrangement der Hella Stieler, welche über schon viele Jahre die Gruppe führt und leitet. Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Sabine Mäser haben sie über Jahre hinweg aus dem eigenen Nachwuchs der Gruppe einen Klangkörper geformt, welcher den heutigen Leistungs- stand widerspiegelt. Aber auch jede einzelne Bläserin und Bläser der Gruppe haben sich mit großer Bereitschaft schon vor Monaten diesem großen Ziel gestellt und durch kontinuierliche Probenarbeit, großem Fleiss und auch so manchen Entbehrungen alles der Teilnahme am Bundeswettbewerb untergeordnet.

 Bemerkenswert ist der ausgesprochen große Teamgeist, welcher auch sicherlich ein wesentlicher Faktor für die Erfolgsgeschichte ist. Ob beim Vortragen der Stücke oder beim Feiern, er ist immer irgendwie zu spüren.

 Auch die Eltern der jungen Bläser haben über viele Jahre mit dem Pkw die Fahrten zu den vielen Proben und Auftritten ihrer Kinder kostenlos unterstützt, Freundin oder Freund oder auch der Ehepartner bringen viel Verständnis für das wunderschöne Hobby ihrer Partner auf.

 Eine Woche nach dem Bundeswettbewerb fanden die Landesmeisterschaften der Jagdhornbläser in Kromlau in der Lausitz statt. Natürlich waren die Bockwener heiße Favoriten, da sie schon mehrmals die sächsische Meisterschaft gewonnen haben. Aber jeder Erfolg muss neu erarbeitet werden, Ausrutscher darf es dabei nicht geben.

 Wie von einer CD abgespielt, bot die Bläsergruppe die Kür- und Pflichtstücke in souveräner Art und Weise den Richtern und die konnten gar nicht anders:

                                        1. Platz in Sachsen.

Auch hierzu ganz herzlichen Glückwunsch!

 Der Vorstand des Kreisjagdverbandes Meißen e.V. ist glücklich und stolz zugleich, eine solche brillante Bläsergruppe im Territorium des Kreisgebietes zu haben, mit der unser Verband weiterhin gern zusammenarbeiten möchte. Der KJV möchte, je nach seinen finanziellen Möglichkeiten auch weiterhin die Bläsergruppe unterstützen. Der Kreisjagdverband Meißen gratuliert nochmals herzlich zu diesen großen Erfolgen und bedankt sich bei den Mitgliedern der Bläsergruppe und allen Beteiligten, welche an dem grandiosen Erfolgen teilhaben.

Wir alle wünschen der Gruppe weiterhin viel Spaß und Freude an der Sache bei ihren hoffentlich noch vielen gemeinsamen Auftritten.

 H. Bieber

Obmann jagdl. Brauchtum

KJV Meißen e.V.

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Neueste Kommentare

05.09 | 00:19

Natürlich dürfen sie ihre eigene Stimme haben. Aber die bewirkt leider nicht viel wenn sie zu klein ist.

...
05.09 | 00:17

Herr Härtner, sie haben auf keinen Fall gut überlegt!! Ihr Ego ist das Problem!!!
Schade das untere Jagd darunter leidet!"

...
31.08 | 05:11

Weidmannsheil. Der Kreisjagdverband Meissen entscheidet Objektiv mit seinen MItgliedern u. macht keine Alleingänge... Das ist Verbandsleben ...

...
30.08 | 09:25

Sehr geehrter Herr Geissler, Sie haben Ihre Meinung, wir die unsere. Dabei sollten wir es lassen. Unsere Mitglieder haben gut überlegt und sich entschieden.

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