2019

Der KJV im Wildgehege Moritzburg

Am 2.6. war der KJV erstmalig beim Kinderfest im Moritzburger Wildgehege dabei. Von 10-17 Uhr gab es Überall interessante Stände rund um das Thema Natur.

Bei uns konnte man sich über das heimische Wild informieren, dazu gab es auch einige Präparate und Fellstücke zum bestaunen.

Für die kleineren Gäste gab es einen Bastelstand und ein Glücksrad. Unsere Angebote wurden super gut angenommen, so das es kurzzeitig zu Wartezeiten beim basteln kam. Das Wetter war super an diesem Tag. 

Dorffest in Deutschenbora

Die Angelgruppe-Deutschenbora des DAV und die Jäger des Pachtreviers der Jagdgenossenschaft Nossen haben sich auch wieder im Mai 2019 zu einer gemeinsamen Präsentation zusammengeschlossen. 
In und um das kleine Zelt des KJV Meißen gab es besonders für die Kinder viel zu sehen und zu tun. 
Beim Zielwerfen mit der Angel konnten Kinder schöne Preise gewinnen und mit den Anglern ins Gespräch kommen. Die Jagd wurde auch wieder allen Kindern vorgestellt. Sie erfuhren viel über verschiedene Tierarten in unserer Gegend, konnten anhand von Fellproben Tiere erraten und es gab auch einiges zu basteln und zu malen. 
Leider war ausgerechnet an diesem Tage das Wetter nicht auf unserer Seite. 
Aber die Zusammenarbeit mit den Anglern ist uns in Nossen-Deutschenbora mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.
Hier können die Kinder, die im ländlichen Raum leben, den Bezug zur Natur noch selbst und authentisch erleben. Dafür lohnt sich jeder Einsatz. 
Vielen Dank an alle Helfer.

Fest der Vereine der Stadt Meißen

Am 13. April 2019 fand anlässlich der Einweihung der neu gestalteten Passage- Neugasse ein Fest der Vereine der Stadt Meißen statt. 
Unser Kreisjagdverband wurde dazu eingeladen und wir haben uns an diesem Tag besonders für die Jüngsten präsentiert. 
Am Samstagmorgen wurde unser neues kleines Zelt aufgebaut. Wir hatten einen guten, zentralen Platz zugewiesen bekommen. Jürgen Wohsmann und Karsten Schlüter halfen unseren „Stand-Betreibern“ Jürgen und Dietmar beim Aufbau und der Ausgestaltung unseres Zeltes. 
Das Stadtfest wurde auch wegen des guten Wetters zahlreich besucht. Jürgen und Dietmar hielten den ganzen Tag die „Stellung“ und konnten vielen Erwachsenen und vor allem den Kindern viel Wissenswertes über die Jagd hier um Meißen berichten und zeigen. 
Vielen Dank allen Helfern, die oft im Einsatz sind und uns Jäger in der Öffentlichkeit darstellen und darüber berichten, was Jagd wirklich bedeutet.

Am 17.2. fand wieder unser jährliches Raubwildwochenende statt. Die Besonderheit aufgrund des eigentlich viel zu milden Wetters war, das es nur ein auf Ansitz erlegtes Stück gab, alle anderen waren erlegte Stücken in der Falle. Auf der Strecke lagen 4 Waschbären, 1Fuchs und 1 Marder. Tagelang versuchte jeder beim Ansitz, ob Morgens oder Nachts den richtigen Anblick zu bekommen. Nur sollte es diesmal einfach nicht sein🤷‍♀

Kreisjagdverband Meißen e.V. verlässt den Landesjagdverband Sachsen e.V.

 

Liebe Jägerinnen und Jäger,

am 15.08.2018 fand auf Einladung des Vorstandes zum Thema  „Verbleib oder Austritt aus dem Landesjagdverband Sachsen e.V.“ ein außerordentlicher Kreisjägertag des KJV Meißen statt.

Mit überwältigender Mehrheit stimmten unsere Weidgenossinnen und Weidgenossen für einen Austritt aus dem Landesjagdverband Sachsen e.V. zum 31.12.2018.

Diesem Entschluss ging eine Vielzahl von Ereignissen voraus, die unsere Jägerinnen und Jäger nicht mehr länger bereit waren mitzutragen.

Bereits seit mehreren Jahren häuften sich die Probleme beim Landesjagdverband Sachsen. Ständige Streitereien und vor allem das Auftreten einzelner Präsidiumsmitglieder und Kreisvorsitzenden brachten den Landesjagdverband Sachsen in eine immer schlimmere Situation. Die Verbandsarbeit funktionierte nicht mehr richtig, Vertreter der Politik, die mit uns zusammenarbeiten wollten, zogen sich verärgert zurück und Personen spielten sich in unwürdiger Weise gegeneinander aus.

Dem Vorstand unseres Kreisverbandes blieb dies natürlich nicht verborgen. Da wir aber glaubten, dass es vielleicht doch eine positive Wende bei dieser Entwicklung geben könnte, beschloss der Vorstand, unsere Mitglieder (also euch) mit diesen Nachrichten nicht zu beunruhigen und den KJV Meißen aktiv in eine Verbesserung und Lösung der Probleme einzubringen.

Leider wurde die Situation immer schlimmer. Auf unserem Kreisjägertag haben wir dann doch darüber berichtet, was sich in den letzten Jahren und besonders 2018 im Landesjagdverband abspielte. Da wir unsere Mitglieder aktiv über den E-Mail-Verteiler informieren und dort auch alle Meldungen des LJV, des DJV und der Kreisbehörde verschicken, konnten sich viele ein Bild über die Lage machen. Dies führte dazu, dass immer mehr Mitglieder unseres KJV ihren Mitgliedsbeitrag nicht mehr leisteten und damit drohten, den KJV Meißen zu verlassen, wenn dies alles so weitergeht. Zurecht wurde kritisiert, dass vom LJV nichts mehr zu hören war, aber unser Geld dorthin bezahlt wurde.

Fast alle Vorstandsmitglieder besuchten die in diesem Jahr abgehaltenen erweiterten Präsidiumssitzungen persönlich. Dabei kamen wir zu dem eindeutigen Entschluss, dass es keinen Sinn mehr macht, unseren Mitgliedern weiterhin zu vermitteln, dass der LJV irgendwie wieder in gutes Fahrwasser gelangt. Selbst die jüngsten Entwicklungen und auch die bevorstehende Wahl eines neuen Präsidiums beim Landesjägertag sehen wir mit äußerster Skepsis.

Die Gesamtheit vieler ungeheuerlicher Vorgänge besonders 2018 führte dazu, dass der Vorstand, nachdem auch mehrfach geforderte Aufklärungsersuche erfolglos geblieben waren und selbst unsere Beschlüsse des Kreisjägertages auf eine nicht hinzunehmende Art vom LJV ignoriert wurden,  einstimmig beschloss, der Jägerschaft unseres Verbandes den Austritt aus dem LJVSN zum 31.12.2018 zu empfehlen.

Wir haben bereits mit anderen aus dem LJV ausgetretenen Kreisverbänden Kontakt aufgenommen und einen Erfahrungsaustausch angeregt. Sollten andere Jägerschaften zur gleichen Erkenntnis gelangen, sind wir gerne bereit mit diesen gemeinsam über neue Wege des gemeinschaftlichen Handelns aller sächsischen Jägerinnen und Jäger zu beraten. Es muss das Ziel bleiben, einen gesunden starken sächsischen Landesverband wieder aufzubauen.

Euer Vorstand

Rücktritte im Präsidium des LJVSN - Kommt es zur Spaltung des LJVSN?


Mit großer Sorge betrachtet der Vorstand des Kreisjagdverbandes Meißen die aktuelle Entwicklung beim Landesjagdverband Sachsen. Seit vielen Jahren versuchen wir in Sachsen einen funktionierenden Landesjagdverband aufzubauen, aber es gelingt uns nicht, dies zu verwirklichen. Immer wieder führen Intrigen, persönliche Befindlichkeiten und auch Unfähigkeit zum Scheitern dieses wichtigen Vorhabens.

Die Sicht auf die Jagd, der Umgang mit verschiedenen Politiker mit dem Thema Jagd und auch das teilweise aggressive Auftreten der Jagdgegner, führt durch diese Uneinigkeit in Sachsen unweigerlich zur Schwächung, vielleicht gar zur Auflösung der Jagd in der Form, wie wir sie heute kennen. Wir erinnern dabei an die Worte von Professor Herzog beim letzten Landesjägertag.

Anfang Februar wurde eine E-Mail verfasst, in der verschiedene Missstände im Präsidium des Landesjagdverbandes aufgezeigt werden und der überwiegende Teil der Mitglieder des Präsidiums zum Rücktritt aufgefordert werden. Der (die) Initiator(en) haben sich nicht einmal namentlich zu ihrem eigenen Schreiben bekannt. Der Brief wurde von 20 Kreisverbänden unterzeichnet.

Unserem Kreisjagdverband Meißen ist diese E-Mail bis zum heutigen Tag noch nicht offiziell zugegangen. Wir wurden nicht gefragt, wie wir dazu stehen. Man hat uns und weitere 14 Kreisverbände einfach ausgeklammert. Wir sind deshalb vor allem den Initiatoren gegenüber zutiefst empört. Für uns ist offensichtlich, dass diese Initiatoren mit voller Absicht den Landesjagdverband spalten wollen. Dieses Verhalten widerspricht allen Vorstellungen des DJV und auch unseren Vorstellungen von gemeinsamer Arbeit.

Als Reaktion auf den Brief traten mehrere Mitglieder des Präsidiums zurück. Dies wurde uns von der Geschäftsstelle mitgeteilt. Ebenso erhielten wir eine E-Mail von Herrn Norman Härtner, die an alle Kreisverbände versandt wurde, in welcher er als zurückgetretener Vizepräsident seine Sicht der Dinge darstellt.

 

Liebe Mitglieder des Kreisjagdverbandes Meißen,

um euch allen die Möglichkeit zu geben, Einblick in diese Angelegenheit zu erhalten, stellen wir den Brief „der 20 Verbände“ und die Ausführungen von Norman Härtner hier auf unsere Homepage - die Veröffentlichung der Stellungnahme von Norman Härtner und der dazugehörigen Unterlagen erfolgt mit ausdrücklicher Zustimmung von Norman Härtner. Jeder, der dies möchte, erhält damit die Gelegenheit, sich zu informieren und sich selbst ein Bild zu machen.

Der Vorstand des Kreisjagdverbandes Meißen erwartet, dass wir eine überzeugende Erklärung von den Initiatoren des Briefes „der 20 Verbände“ erhalten, warum wir so hinterhältig übergangen wurden.

Wir Mitglieder des Vorstandes versichern euch, dass wir alles tun, wieder einen funktionierenden Landesjagdverband zu bekommen und bitten euch, uns weiter zu vertrauen, dass unsere Arbeit im Kreisverband wie gewohnt in bewährter Form weiter ablaufen wird.

Über weitere und neue Entwicklungen werden wir euch hier informieren.

Der Vorstand am 05.03.2018

Jagd ist "Aktiver" Natur- und Tierschutz

In der Jahreszeit Mai ... Juni setzt das Rehwild Ihre Kitze und dies bevorzugt auf den Wiesen- und Weideflächen. Zur selben Zeit beginnt aber auch die Mahd und es werden die Grünlandflächen zur Herstellung von Silage oder Heu gemäht. Durch die Agrarpolitik werden die zu bewitschaftenden Flächen immer größer und die Landwirte arbeiten mit größeren und schnelleren Landmaschinen - Grundsatz: Hoher Ertrag in kurzer Zeit. Dies läßt sich jedoch nicht mit der Natur vereinen.

Und das ist die Folge...

(Die Bilder wurden uns von Weidgenosse Sven Uhlig zugearbeitet - verendete und schwer verletzte Rehkitze bei der Grasmahd in seinem Jagdrevier.)

Wir Jagdpächter und Jäger sind bestrebt diese Folgen auf ein Minimum zu begrenzen bzw. zu verhindern. Wir Jäger durchqueren diese Wiesenflächen um die Ricken mit ihren Kitzen zu finden und ggf. die Kitze aus den Wiesen zu tragen. Hierbei unterstützen uns unsere Jagdhunde mit ihren sehr ausgeprägten Geruchssinn. Auch das Vergrämen mittels Scheuchen oder mit für das Wild unangenehmen Geruchsstoffen steht uns als Jägern zur Verfügung. Auch sehr moderne Drohnentechnik dient der effizienten Kitzrettung bei der Grasmahd.

Jedoch ist das Engagement der Jäger oder die beste Technik unwirksam, wenn es keine Kommunikation von seitens der Landwirte gibt.  Beispiele wo die Zusammenarbeit mit dem Landwirt funktioniert, wie u.a. in unserem Landkreis, stehen hier als Vorbild voran - aber es gibt auch noch die andere Seite mit grausamen Folgen.

An der Agrarpolitik kann nur der Verbraucher rütteln, aber ändern wird diese keiner. Jedoch sollten wir alle daran denken "Wo ein Wille ... da ist auch ein Weg".

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Neueste Kommentare

05.09 | 00:19

Natürlich dürfen sie ihre eigene Stimme haben. Aber die bewirkt leider nicht viel wenn sie zu klein ist.

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05.09 | 00:17

Herr Härtner, sie haben auf keinen Fall gut überlegt!! Ihr Ego ist das Problem!!!
Schade das untere Jagd darunter leidet!"

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31.08 | 05:11

Weidmannsheil. Der Kreisjagdverband Meissen entscheidet Objektiv mit seinen MItgliedern u. macht keine Alleingänge... Das ist Verbandsleben ...

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30.08 | 09:25

Sehr geehrter Herr Geissler, Sie haben Ihre Meinung, wir die unsere. Dabei sollten wir es lassen. Unsere Mitglieder haben gut überlegt und sich entschieden.

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