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Rundbrief des KJV Meißen e.V. vom 02.01.2019

Liebe Mitglieder,

ich wünsche euch allen und euren Familien ein gesundes und frohes neues Jahr.

Im vergangenen Jahr gab es bei uns im Kreisjagdverband wieder viele Angebote für alle Mitglieder. 2017 wurden in unseren KJV 17 Mitglieder neu aufgenommen. 2018 wurde dieser Trend mit 19 Neuaufnahmen wiederholt. Ich begrüße nochmals im Namen aller, unsere neuen Mitglieder.

Leider lief es im Landesjagdverband 2018 mehr als schlecht. Ab dem 01.01.2019 sind wir nun wie einige andere Kreisverbände aus dem LJV Sachsen ausgetreten. Zum neuen Präsidium haben wir Kontakt und ebenso zum DJV. Wir beobachten genau, wie sich die Lage beim LJV entwickelt.

Bereits im vergangenen Jahr haben wir eine Zusammenarbeit mit den ausgetretenen Kreisverbänden angeschoben. Wir sind uns dort einig, dass unsere Aufgabe heißt:

WAS KÖNNEN WIR GEMEINSAM FÜR UNSERE JÄGER TUN!

Nur dieses Ziel steht dabei im Mittelpunkt.

Es wird manchmal noch die Frage gestellt, was sich alles für uns ab dem neuen Jahr ändert?

In politischen Fragen sind wir auf Landesebene nicht gewichteinbringend. Aber vom Landkreis wird uns die volle Zusammenarbeit garantiert.

Wir bekommen kein Mitteilungsblatt mehr. Deshalb besteht die Idee, eine Art eigenes Blatt/Newsletter herauszugeben. Dazu brauchen wir aber Ideen und Hilfe von euch.

Da wir keine Gelder mehr abführen müssen, ist unser finanzieller Spielraum enorm gewachsen. Zwar fragen vereinzelt Mitglieder, ob unser Beitrag bei den bestehenden 63,50€ im Jahr bleiben müsse? Änderungen von Beiträgen sind nur als Beschluss beim Kreisjägertag möglich. Wir sollten aber genau überlegen, ob wir ständig die Beiträge ändern, falls sich wieder etwas in Bezug auf den LJV ergibt.

Deshalb werden wir die finanziellen Mittel ab jetzt in höherem Maße für euch einsetzen können. Dabei wird das Geld gerecht auf alle Bereiche verteilt, z.B. Brauchtum, Vorträge, Schießausbildung, Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit oder Hundewesen…

Vorschläge von euch sind uns in der nächsten Zeit sehr willkommen und die Konzepte werden jetzt sehr schnell umgesetzt. Ihr werdet bemerken, dass diese Mittel wieder schnell bei euch ankommen.

Alle Angebote, die es bisher gab, werden erhalten bleiben und nach innen werden wir sogar mehr für alle Mitglieder tun können.

Nehmt alle Angebote aktiv an. Wendet euch an den Vorstand, wenn es irgendwo Probleme gibt und diskutiert auf dem Kreisjägertag darüber. Bitte bringt weitere Vorschläge für unsere Arbeit. So könnte man z.B. ab der Saison 2019/20 mit der AG „Fellwechsel“ bei Interesse etwas anschieben.

Beigefügt ist unser Arbeitsplan für dieses Jahr mit den wichtigsten Terminen. Aber es gibt weitere Angebote, die ihr immer aktuell im Arbeitsplan auf unserer Homepage www.naturschutz-kjv-meissen.de findet. (Oder einfach: „kjv meißen“ eingeben.)

Allen wünsche ich eine gute gemeinsame Arbeit und

Weidmanns Heil

Karsten

Blattzeit - Liebesrausch des Rehwildes - Achtung im Strassenverkehr
Liebesrausch der Rehe - Blattzeit - Rehwild zieht Hexenringe Video von Daniel Habich

Liebe liegt in der Luft - Das Rehwild genießt gerade ihre Blattzeit (Paarungszeit). Im Liebesrausch sind die Rehe einfach blind und queren nicht nur zur Abendzeit die Strassen, sondern auch am Tage.

!!! Achtung im Strassenverkehr !!!

Weidmannsheil Daniel Habich

 

Blutspenderkartei für Jagdhunde

Auf Grund von Verletzungen wie z.B. geschlagene Jagdhunde am Schwarzwild, bei Verkehrsunfällen im Jagdbetrieb oder aber auch durch Krankheiten besteht häufig die Notwendigkeit der Tierkliniken auf  Blut- oder Plasmatransfusionen zurückzugreifen.

Diesbezüglich erarbeiten wir im Kreisjagdverband Meißen e.V. eine Blutspenderkartei für Jagdhunde, um im Notfall schnell auf einen evtl. Blutspender zurückgreifen zu können.  Ich bitte daher alle interessierten Rüdemänner und -frauen des Kreisjagdverband Meißen e.V. bzw. im Kreisgebiet Meißen – dessen Hunde gesund und ruhig, zwischen einem und neun Jahren alt, mindestens 20kg schwer, regelmäßig geimpft und entwurmt sind - führen, sich bei Daniel Habich per E-Mail (siehe Impressum) oder per Telefon unter 01522/ 1074789 zu melden .

Weidmannsheil Daniel Habich

Warum kann eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) beim Menschen tödlich verlaufen?

Eine aktuelle Untersuchung hat gezeigt, dass viele Füchse mit dem Fuchsbandwurm infiziert sind – warum das für Menschen gefährlich ist, erklärt dieser Gastbeitrag von Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel.

Der adulte Fuchsbandwurm ist etwa zwei bis drei Millimeter lang und besteht aus dem Kopf und drei bis vier Gliedern. Er lebt im Dünndarm von Fuchs, Hund und gelegentlich auch anderen Beutegreifern.

In jedem Bandwurmglied befinden sich männliche und weibliche Geschlechtsorgane. Vorne werden nach und nach neue Glieder gebildet und hinten lösen sie sich auf, wobei die reifen Eier in den Wirtsdarm gelangen. Im Ei haben sich bereits die sog. Hakenlarven entwickelt. Sie sind in einer festen Hülle verpackt (0,03 bis 0,04 Millimeter Durchmesser, mit bloßem Auge nicht sichtbar), überstehen so die Darmpassage und werden mit der Fuchslosung abgesetzt. So können die Eier mit den Larven darin von Kleinsäugern am Boden mit der Nahrung aufgenommen werden. Im Darm dieser Zwischenwirte, meist Mäusearten, schlüpfen die Hakenlarven, die den Kopf des zukünftigen Bandwurms darstellen, aus ihrer Hülle, bohren sich durch den Darm, wandern im Körper der Maus umher und setzten sich schließlich als sog. Finnen irgendwo fest. Wird eine Maus mit Finnen vom Fuchs gefressen, dann entwickeln sich im Fuchsdarm wieder neue Bandwürmer, indem die Köpfe Bandwurmglieder wachsen lassen. Der Entwicklungszyklus ist damit geschlossen. Im Darm sind Fuchsbandwürmer für den Wirt ebenso harmlos wie Finnen für den Zwischenwirt Maus.

 

Die Finnen vermehren sich ungeschlechtlich, wobei viele weitere Bandwurmköpfe entstehen. Sie werden dabei sehr groß und wachsen im Laufe von Jahren wie eine Krebsgeschwulst heran. Ein Mäuseleben ist zu kurz für diese lange Entwicklung, und sehr viele Mäuse werden zudem vom Fuchs gefressen. Das gewebszerstörende Wachstum der Finne findet also nur statt, wenn der Zwischenwirt lange genug lebt. Und genau da kommt der Mensch als sog. Fehlwirt ins Spiel.

Menschen nehmen Eier des Fuchsbandwurms eher zufällig mit Pilzen, Waldbeeren oder Falllobst auf. Auch das Einatmen von Staub mit darin enthaltenen Eiern, beispielsweise bei der Heuernte oder beim Streifen des Fuchses, kann zur Infektion führen. Erst mehrfache Aufnahme der Eier scheint beim Menschen zur Infektion zu führen. Dann passiert das Gleiche wie in der Maus. Allerdings haben die Finnen, die sich anscheinend besonders gerne in der Leber festsetzen, dann genug Zeit, durch ihr infiltrierendes Wachstum langsam die Leber und im Endstadium auch die Lunge zu zerstören. Die Krankheit wird als alveoläre Echinokokkose bezeichnet und führt unbehandelt bei mehr als 90 Prozent der befallenen Menschen (vorwiegend Jäger und Waldarbeiter) zum Tode.

Heimtückisch ist diese Geschichte auch deshalb, weil die Infektion wegen des Fehlens spezifischer Symptome oft erst spät oder zu spät erkannt wird. Nur serologische Untersuchungen bringen frühzeitig Klarheit. Unklare Bauchbeschwerden, Mattigkeit oder Gelbsucht treten als unspezifische Anzeichen oft erst nach Jahren auf. Rechtzeitige Behandlung durch Chemotherapie kann zu vollständiger Heilung führen. HDP

Beitragsbild: Adulter Fuchsbandwurm. Autor: Alan R Walker, Quelle: Wikipedia. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz.

Dieser Beitrag wurde am 15. April 2016 von in Aktuell, Wissenschaft veröffentlicht. Schlagworte: , , , , , , .

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Quelle: www.jawina.de

 

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Neueste Kommentare

05.09 | 00:19

Natürlich dürfen sie ihre eigene Stimme haben. Aber die bewirkt leider nicht viel wenn sie zu klein ist.

...
05.09 | 00:17

Herr Härtner, sie haben auf keinen Fall gut überlegt!! Ihr Ego ist das Problem!!!
Schade das untere Jagd darunter leidet!"

...
31.08 | 05:11

Weidmannsheil. Der Kreisjagdverband Meissen entscheidet Objektiv mit seinen MItgliedern u. macht keine Alleingänge... Das ist Verbandsleben ...

...
30.08 | 09:25

Sehr geehrter Herr Geissler, Sie haben Ihre Meinung, wir die unsere. Dabei sollten wir es lassen. Unsere Mitglieder haben gut überlegt und sich entschieden.

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