Jäger werden

Was bedeutet "Jäger" zu sein

Im Revier zu sein bedeutet Jagd. Der Jäger hat nicht immer eine Waffe dabei und ist auf Beute aus, häufig ist er auch einfach nur mit dem Fernglas unterwegs. In der Natur zu verweilen, zu beobachten und nicht zu stören, das Wild zu studieren, die Ruhe zu genießen und Ehrfurcht vor dieser Schöpfung zu üben – das ist Jagd. Auch das Geben ist Teil des Jagens. Wildäcker anlegen, Deckung und Äsung für das Wild schaffen und es, wo möglich, zu fördern.

https://www.youtube.com/user/DJVJagdschutzverband

Verantwortung im Sinne des Naturschutzes - Jäger sein macht stolz.

Wie bekomme ich einen Jagdschein ?

Wir als Kreisjagdverband Meißen e.V. bieten allen Interessierten die Möglichkeit, das Grüne Abitur (Jagdschein) nach Ihrem zeitlichen Plan abzulegen.

Dabei können wir verschiedenste Angebote machen.

Sie entscheiden sich, wann und wo Sie den Lehrgang absolvieren möchten und wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Interesse? Dann informieren Sie sich bei uns!

Kontakt über Thomas Stange

Tel: 01522 8500 327

Email: Stange.thommy@freenet.de

Die Jägerprüfung

Für jeden Natur- und Jagdinteressierten stehen die Jungjägerausbildungskurse der Jägerschaften offen, um die erforderlichen fachlichen Kenntnisse zum erfolgreichen Absolvieren der Jägerprüfung (Grünes Abitur) zu erlangen. In einem sehr umfangreichen Unterricht mit  praktischen Übungen sowie einer intensiven Schießausbildung werden in mindestens 120 Stunden die vielfältigen Ausbildungsinhalte übermittelt. Der Jagdscheinanwärter muss ausreichende Kenntnisse:

- der Tierarten und ihrer Biologie, der Wildökologie,

- des Jagdbetriebes einschließlich des Jagdhundewesens, der Wildschadensverhütung,

- des Land- und Waldbaues, des Naturschutzes und der Biotoppflege,

- des Waffenrechts, der Waffentechnik und der Führung von Jagdwaffen einschließlich Faustfeuerwaffen, 

- der Behandlung des erlegten Wildes unter besonderer Berücksichtigung der Wildbrethygiene, insbesondere auch hinsichtlich seiner Beschaffenheit als Lebensmittel,

- im Jagd-, Naturschutz- und Landschaftspflegerecht sowie im Tierschutzrecht

Von Vorteil ist es natürlich, wenn man bereits schon die Möglichkeit hat, in der Jagdpraxis mitzuarbeiten. Das vielseitige Programm aus diversen Wissensgebieten verlangt auch einen hohen Anteil an Selbststudium und die Bereitschaft, sich intensiv auf die Jägerprüfung vorzubereiten. Nur die Angler und Jäger stellen sich einer staatlichen Prüfung. „Naturschützer“ kann man sich in anderen Naturschutzvereinen nennen, ohne sich einer Prüfung unterziehen zu müssen. In der Sächsischen Jagdverordnung vom Jahr 2012 sind die konkreten Bedingungen zur Jägerprüfung zusammengestellt.

Die Jägerprüfung kann man im Freistaat Sachsen nur absolvieren, wenn man eine entsprechende Ausbildung nachweisen kann. Darüber hinaus prüft der Staat auch die Zuverlässigkeit des Antragstellers für die Jagdscheinerteilung nach bestandener Jägerprüfung! Das Vertrauen, Schusswaffen zu führen, erfordert eine absolute Zuverlässigkeit.

Die Jägerprüfung wird von den Unteren Jagdbehörden der Landratsämter bzw. kreisfreien Städte organisiert und von einem ehrenamtlichen Prüfungsausschuss unterstützt.

Die Jägerprüfung gliedert sich in drei Prüfungsteile:

Jagdliches Schießen in den Disziplinen Stehender Bock, laufender Überläuferkeiler und Wurftaube

1. Rehbock: Bei fünf Schuss auf eine Rehbockscheibe (DJV-Wildscheibe Nummer 1, Anhang 4 der Schießvorschrift des Deutschen Jagdschutzverbandes e. V.) müssen aus 100 m Entfernung sitzend aufgelegt mit einem auf Rehwild zugelassenen Kaliber und mit beliebiger Visierung und Optik vier Treffer erzielt werden. Als Treffer zählt der getroffene neunte und zehnte Ring; ein angerissener Ring gilt als getroffen. Dem Bewerber ist der Sitz des ersten Schusses anzuzeigen.

2. Keiler: Bei fünf Schuss auf eine Keilerscheibe (DJV-Wildscheibe Nummer 5, Anhang 4 der Schießvorschrift des Deutschen Jagdschutzverbandes e. V.) mit einem auf Rehwild zugelassenen Kaliber müssen auf eine Entfernung von 50 m stehend freihändig aus dem jagdlichen Anschlag mit oder ohne Optik drei Treffer erzielt werden. Als Treffer zählt der getroffene dritte bis zehnte Ring; ein angerissener Ring gilt als getroffen. Dem Bewerber ist der Sitz des ersten Schusses anzuzeigen.

3. Wurftaube: Auf fünfzehn Wurftauben müssen im Trap- oder Skeetschießen mit höchstens 2,5 mm Schrotstärke vier Treffer erzielt werden. Als Treffer gilt, wenn von der Wurftaube mindestens ein deutlich sichtbares Stück abspringt.

Nicht bestandene Disziplinen dürfen im Verlauf der Schießprüfung einmal wiederholt werden.

Schriftliche Prüfung im „multiple-choice-Verfahren“

Von 3 Antworten ist nur eine zutreffend: ca. 200 Fragen sind in den 4 Fächern zu beantworten, dabei müssen mindestens 60 % der Fragen richtig beantwortet werden.

Mündlich-praktische Prüfung, inklusive Waffenhandhabung

In maximal 15 min/Fach werden die Kenntnisse getestet.

 

Quelle: http://www.ljv-sachsen.de/index.php?id=8; https://www.forsten.sachsen.de/wald/1592.htm

Grundsätze der Jagd

Erfurcht und Verantwortung prägen einen passionierten Weidmann und stellen die Grundsätze seines Handeln dar. Mit dem Ablegen des Gelöbnisses und dem Jägerschlag beteuert der "Jungjäger" seine Pflichten als Jäger getreulich zu erfüllen.

 

Jägergelöbnis

Ich gelobe mit offenem Herzen und besten Willen

in die Reihe der weidgerechten Jäger eingetreten zu sein,

wohlwissend, dass mir damit eine Ehre widerfahren ist,

der ich mich allzeit würdig erweisen will!

 

Ich gelobe die überlieferten, die geschriebenen und die ungeschriebenen

Gesetze der Waidgerechtigkeit zu achten und die Gebote 

des Natur und Tierschutzes zu befolgen 

und das jagdlich Brauchtum allzeit in  Ehren zu halten.

 

Ich gelobe als Jäger- vor allem Heger und Pfleger zu sein

die Vorbilder überlieferter Jägertreue

und den Kameradschaftsgeist zur Richtschnur meines

waidmännischen Lebens zu nehmen. 

"Das gelobe ich"

 

Nach dem Ablegen des Gelöbnisses erfolgt der Jägerschlag mit dem Hirschfänger auf die Schulter.

 

Jägerschlag

Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weih`n!

Der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleih´n zu üben stets das Rechte!

Der dritte Schlag soll Dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten!

Weidmannsheil

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Neueste Kommentare

05.09 | 00:19

Natürlich dürfen sie ihre eigene Stimme haben. Aber die bewirkt leider nicht viel wenn sie zu klein ist.

...
05.09 | 00:17

Herr Härtner, sie haben auf keinen Fall gut überlegt!! Ihr Ego ist das Problem!!!
Schade das untere Jagd darunter leidet!"

...
31.08 | 05:11

Weidmannsheil. Der Kreisjagdverband Meissen entscheidet Objektiv mit seinen MItgliedern u. macht keine Alleingänge... Das ist Verbandsleben ...

...
30.08 | 09:25

Sehr geehrter Herr Geissler, Sie haben Ihre Meinung, wir die unsere. Dabei sollten wir es lassen. Unsere Mitglieder haben gut überlegt und sich entschieden.

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